Weirding Practice

4. May 2026
Montag
18:00-19:30
Kostenlos mit Anmeldung

| LGBTQIA+ |    Queere Migranten

Die Arbeit erforscht Bewegung und ständige Transformation, geprägt von vielfältigen Lebenserfahrungen. Ein Gefühl des „Weirding“; Unsicherheit, Neugier und Verwirrung; wird als vertrauter Raum für queere Menschen mit Migrationserfahrungen verstanden, in dem unerwartete Verbindungen entstehen können.
Die Teilnehmenden experimentieren mit Bewegungsscores und lassen Tanz organisch entstehen. Ausgehend von Drag, verkörpertem Wissen und sensorischer Erinnerung entwickeln sie Performing Artifacts; greifbare, wiederverwendbare Formen von Bewegungsforschung.

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Spezifikationen

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Beschreibung

Weirding Practice

mit Sefa Okutan

Die Arbeit konzentriert sich auf Bewegung und ständige Transformation, inspiriert von vielfältigen Lebenserfahrungen. Innerhalb dieses Prozesses kann ein Gefühl des „Weirding“, von Unsicherheit, Verwirrung und Neugier entstehen. Dieses Empfinden ist queeren Menschen mit Migrationserfahrungen nicht fremd; vielmehr kann es zu einem Schnittpunkt werden, an dem unerwartete Situationen und Verbindungen entstehen.

Die Teilnehmenden sind eingeladen, mit Bewegungsforschungs-Scores zu experimentieren, die dieses fortlaufende Gefühl des Weirding erkunden und es dem Tanz ermöglichen, sich nach und nach zu entfalten.

Ausgehend von performativen Elementen des Drag sowie verkörperten Erfahrungen und sensorischen Erinnerungen werden wir Performing Artifacts schaffen (Akkumulationen von Bewegungsforschung, die eine greifbare und wiederverwendbare Form annehmen).

Sefa Okutan ist eine in Berlin lebender Tanz- und Performancekünstlerin, dessenderen Arbeit an der Schnittstelle von verkörpertem Protest und queerem Mythos entsteht. Nach dem BA in Dance, Context and Choreography am HZT Berlin erforscht Sefa Freude und Wut als transformative Kräfte. Die choreografische Sprache verbindet Folklore, Drag und Gemeinschaftserfahrungen. Zu den jüngsten Arbeiten zählen Gasoline Queen und Planet Lubunya. Neben der künstlerischen Praxis engagiert sich Sefa in Workshops zu Homonationalismus, queerer Solidarität und Community-Mentoring.

Queer Bridges: Verbindungen schaffen und Ressourcen für LGBTQIA+ Menschen mit Migrationserfahrung bereitstellen.

Queere Menschen mit Migrationserfahrung in Berlin sehen sich in ihrem täglichen Leben oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, die ihren Zugang zu unterstützenden Gemeinschaften und integrativen Umgebungen einschränken können.

Mit Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie Stiftung, haben wir das Programm Queer Bridges entwickelt, um diese Hürden zu überwinden. Wir bieten Ressourcen, Vernetzung und Unterstützung in einem einladenden Umfeld für queere Migrant*innen und Geflüchtete durch unser spezielles Programm. Unser Ziel ist es, ein Gefühl der Zugehörigkeit zur lokalen LGBTQIA+ Community zu fördern und damit eine reibungslose Integration sowie eine verbesserte Lebensqualität für queere Menschen mit Migrations- und/oder Fluchterfahrung zu ermöglichen.

✅ Unser Queer Bridges Programm wird sich stetig weiter entwickeln und wir freuen uns auch jederzeit von Euren Bedarfen zu hören. Bei Interesse könnt ihr uns eine E-Mail schicken, um über weitere Aktualisierungen informiert zu bleiben.

Hinweise
Teilnehmende: Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich als LGBTQIA+ identifizieren und Migrations- und/oder Fluchterfahrung erlebt haben. Wenn ihr diese Erfahrungen nicht teilt, aber dennoch an einer Teilnahme interessiert seid, meldet euch bitte zuerst bei uns, um zu klären, ob ein Platz frei ist. Wir bitten alle Teilnehmenden, den Schwerpunkt des Programms zu respektieren und dazu beizutragen, einen offenen, respektvollen Raum zu schaffen.
Anmeldung: Für dieses Event stehen begrenzte Plätze zur Verfügung. Eine Registrierung über unsere Website ist daher erforderlich.
Sprache: Englisch
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.