Beschreibung
Kurdischer Tanz
mit Yada Barzan
Verwurzelt in alten Traditionen ist der kurdische Tanz eine zutiefst kollektive Praxis, in der sich Tänzer*innen durch das Halten der Hände verbinden, einander stützen und sich in der Bewegung ergänzen. Er ist in Momenten von Freude, Trauer und Kampf präsent und trägt vielschichtige Symbolik sowie kulturelles Gedächtnis. Er ist Identität, Geschichte und eine lebendige Form des Widerstands.

Yada ist ein kurdischer trans Mann, dessen Leben stark durch den kurdischen Tanz geprägt wurde, in dem er einen Zufluchtsort fand; einen verkörperten Raum, um Schmerz in Stärke zu verwandeln. Für ihn steht Tanz für Widerstand, Solidarität und Gemeinschaft. Seine Arbeit hinterfragt patriarchale Strukturen und die Geschlechterbinarität und denkt Tradition aus einer dekolonialen, trans-inklusiven Perspektive neu. In seiner Praxis wird Tanz zu einem Ort der Revolution im Körper und in der Gemeinschaft.
Queer Bridges: Verbindungen schaffen und Ressourcen für LGBTQIA+ Menschen mit Migrationserfahrung bereitstellen.
Queere Menschen mit Migrationserfahrung in Berlin sehen sich in ihrem täglichen Leben oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, die ihren Zugang zu unterstützenden Gemeinschaften und integrativen Umgebungen einschränken können.
Mit Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie Stiftung, haben wir das Programm Queer Bridges entwickelt, um diese Hürden zu überwinden. Wir bieten Ressourcen, Vernetzung und Unterstützung in einem einladenden Umfeld für queere Migrant*innen und Geflüchtete durch unser spezielles Programm. Unser Ziel ist es, ein Gefühl der Zugehörigkeit zur lokalen LGBTQIA+ Community zu fördern und damit eine reibungslose Integration sowie eine verbesserte Lebensqualität für queere Menschen mit Migrations- und/oder Fluchterfahrung zu ermöglichen.
✅ Unser Queer Bridges Programm wird sich stetig weiter entwickeln und wir freuen uns auch jederzeit von Euren Bedarfen zu hören. Bei Interesse könnt ihr uns eine E-Mail schicken, um über weitere Aktualisierungen informiert zu bleiben.
Hinweise
Teilnehmende: Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich als LGBTQIA+ identifizieren und Migrations- und/oder Fluchterfahrung erlebt haben. Wenn ihr diese Erfahrungen nicht teilt, aber dennoch an einer Teilnahme interessiert seid, meldet euch bitte zuerst bei uns, um zu klären, ob ein Platz frei ist. Wir bitten alle Teilnehmenden, den Schwerpunkt des Programms zu respektieren und dazu beizutragen, einen offenen, respektvollen Raum zu schaffen.
Anmeldung: Für dieses Event stehen begrenzte Plätze zur Verfügung. Eine Registrierung über unsere Website ist daher erforderlich.
Sprache: Englisch
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.



