Beschreibung
Conflict to Connection: A Queer Zine Workshop
mit Sará Král
Zum Abschluss des Projekts Konflikt & Resilienz laden wir alle Teilnehmenden von Radical Empathy — Queer Storytelling, die Arbeitsgruppe „Konflikte als Chance“ sowie alle Interessierten ein, gemeinsam ein konfliktvolles Zine zu gestalten.
Der Workshop hat Werkstattcharakter: offen, experimentell und kollektiv. Queere Lebensrealitäten sind von Spannungen geprägt – zwischen Zugehörigkeit und Ausschluss, Sichtbarkeit und Auslöschung, Intimität und Fremdheit. Statt diese Gegensätze zu glätten, wollen wir sie sichtbar machen und ihre Energie nutzen. Konflikte werden zu Ausgangspunkten für Kreativität, Verbindung und gemeinsames Lernen.
Gemeinsam erschaffen wir ein Zine, das unsere Erfahrungen, Fragen und Reibungen einfängt. Worte, Texte, Wortfetzen, Collagen, Zeichnungen oder Notizen – alles kann Teil dieses kollektiven Prozesses werden. Wir werden Ideen austauschen, Geschichten erzählen und individuelle Stimmen zu einem gemeinsamen Ausdruck verweben. Es wird ein gemeinsames Zine werden – jeder Teilnehmende wird eine bestimmte Anzahl von Seiten gestalten.
Zine-Making ist dabei mehr als Kunst: Es ist ein Akt der Selbstermächtigung und des Community-Buildings. Indem wir unsere Geschichten teilen, schaffen wir Raum für Vielfalt, Widerspruch und gegenseitige Inspiration.
Offen für alle Altersgruppen und Hintergründe – ob du zum ersten Mal ein Zine machst oder schon Erfahrung mitbringst. Komm, bring deine Ideen, deine Fragen und deine Konflikte mit – und lass uns gemeinsam daraus etwas Neues entstehen. Die Teilnehmenden können einen kleinen Beitrag für das Zine vorbereiten und passendes persönliches Material wie Zeitschriften, Sticker oder Fotos mitbringen.
Sára Král (sie|ihr) ist eine bildende Künstlerin, deren Arbeit sich an der Schnittstelle von Illustration, Grafikdesign, Schreiben und Selbstveröffentlichung bewegt. In ihrer kreativen Praxis lässt sie sich oft von slawischer Mythologie inspirieren und beschäftigt sich mit Themen wie generationenübergreifenden Traumata, ökologischer und sozialer Gerechtigkeit, kollektivem Träumen und fürsorglichen Beziehungen. Sie arbeitet gerne mit NGOs, kulturellen oder bildungsbezogenen Veranstaltungen und Institutionen zusammen. Sára lebt und arbeitet derzeit in Berlin. www.instagram.com/sara_is_the_king
Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport – Landeskommission Berlin gegen Gewalt haben wir das Programm Konflikte als Ausgangspunkt – Resilienz als Gemeinschaftserfahrung entwickelt. Das Projekt eröffnet respektvolle, dialogische Räume für queere Menschen in Berlin. Es macht Differenzen sichtbar, lädt dazu ein, sie auszuhalten, und schafft Möglichkeiten, sie produktiv und kreativ zu bearbeiten. Damit soll die soziale Fragmentierung innerhalb der queeren Communities überwunden und neue Formen von Austausch, Zusammenhalt und gegenseitiger Teilhabe gestärkt werden.
Hinweise
Teilnehmende: Die Reihe richtet sich an queere Menschen (LGBTQIA+).
Sprache: Je nach Bedürfnissen der Gruppe auf Deutsch und/oder Englisch.
Kosten: kostenlos mit Anmeldung.




