Radical Empathy

17. April 2026
Freitag
16:00-19:00
Kostenlos mit Anmeldung

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| LGBTQIA+ |

Wie bleiben wir in queeren Kontexten verbunden, wenn Konflikte, starke Emotionen und Differenzen auftauchen? In dieser Session zu Beziehungen & Partnerschaften bringt Gast Maximilian Popp (systemischer Paartherapeut) einen kompakten Mix aus Input und Übung mit – zu Triggern, Scham und typischen Schutzstrategien – plus konkrete Tools für Regulation, schwierige Gespräche und Repair nach Streit.

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Beschreibung

Radikale Empathie – Werkzeuge für das Miteinander

Beziehungen und Partnerschaften mit neo seefried und Maximilian Popp

Gast in diesem Monat: Maximilian Popp – systemischer Paartherapeut

Beziehungen und Partnerschaften
In diesem Workshop lädt Gast Maximilian Popp zu einem praxisnahen Mix aus Kurz‑Input und Übung ein. Gemeinsam erkunden wir, was Konflikte in nahen Beziehungen sichtbar machen können – und wie queere Erfahrungen unsere Muster in Nähe, Streit und Rückzug prägen. Ergänzt wird das durch alltagstaugliche Tools, die dabei unterstützen, in schwierigen Momenten regulierter, klarer und in Kontakt zu bleiben. Zum Abschluss gibt es Raum, eigene Strategien bewusster zu verstehen und neue Möglichkeiten für mehr Verbindung zu erproben.

Über Radical Empathy

Radical Empathy – Tools for Togetherness knüpft an Radical Empathy – Queer Storytelling for Connection (2025) an und entwickelt das Format weiter: vom gemeinsamen Erzählen hin zum gemeinsamen Üben. Die Workshop-Reihe stärkt queeres Miteinander in seiner Vielfalt und fragt: Wie können wir verbunden bleiben, gerade wenn es schwierig wird?

Gehostet von Neo Seefried, verbindet die Reihe kollektives Storytelling mit somatischen, kommunikativen und kreativen Tools, um in queeren Kontexten mit Konflikten, Emotionen und Differenzen handlungsfähig zu bleiben – ohne zu vermeiden oder zu eskalieren, sondern mit mehr Klarheit, Fürsorge und Beziehungskompetenz.

Jede Session hat einen eigenen thematischen Fokus (u.a. Trauer & Tod, Beziehungen, Migration, HIV/Aids, Clubkultur & Substanzen, trans/inter/nicht-binär) und wird durch einen Gast ergänzt, der das jeweilige Thema vertieft. Im Zentrum steht der Resonance Circle: ein Raum für geteilte Geschichten, bewusstes Zuhören und Resonanz – Empathie als Praxis, die wir gemeinsam trainieren und in den Alltag mitnehmen.

neo seefried (*1995) ist freischaffende Kulturvermittler*in, Kuratorin, Künstler und Autor mit Schwerpunkt auf queere Lebensrealitäten, Clubkultur und gesellschaftliche Teilhabe. In Berlin lebend und tätig, verbindet neo Bildungsformate wie Workshops, Podcasts und Ausstellungen mit einer aktivistischen, intersektionalen Praxis. Neo studierte Kunstpädagogik (Universität Leipzig) und Curatorial Studies (ZHdK) und arbeitete u.a. für das Schwule Museum, Schloss Biesdorf, Kunstmuseum Basel, Universität der Künste Berlin, TU Berlin, HFBK Hamburg, Haus für Poesie Berlin, Tanzquartier Wien sowie unabhängige Kunsträume wie Parat, Clubbüro, Baby Angel und Last Tango in Zürich.

Maximilian Popp ist systemischer Paartherapeut in Berlin-Neukölln und arbeitet vor allem mit queeren Paaren. Als schwuler Mann verbindet er fachliche Expertise mit persönlicher Perspektive auf queere Beziehung, Konflikt und Intimität. Ihn interessiert, was in Konflikten sichtbar wird: Bedürfnisse, Macht, Angst und Begehren – besonders wenn Nähe und Distanz, Sicherheit und Freiheit aufeinandertreffen. In seiner Arbeit nutzt er Konflikte bewusst als Zugang zu mehr Ehrlichkeit, Klarheit und echter Verbindung – mit Tiefe, Tools und klarer Haltung. www.paartherapie-popp.com

Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport – Landeskommission Berlin gegen Gewalt haben wir das Programm Konflikte als Ausgangspunkt – Resilienz als Gemeinschaftserfahrung entwickelt. Das Projekt eröffnet respektvolle, dialogische Räume für queere Menschen in Berlin. Es macht Differenzen sichtbar, lädt dazu ein, sie auszuhalten, und schafft Möglichkeiten, sie produktiv und kreativ zu bearbeiten. Damit soll die soziale Fragmentierung innerhalb der queeren Communities überwunden und neue Formen von Austausch, Zusammenhalt und gegenseitiger Teilhabe gestärkt werden.

Hinweise
Teilnehmende: Die Reihe richtet sich an queere Menschen (LGBTQIA+). Wir empfehlen insbesondere die Teilnahme von Menschen mit mehrfachen Marginalisierungen.
Sprache: Je nach Bedürfnissen der Gruppe auf Deutsch und/oder Englisch.
Kosten: kostenlos mit Anmeldung.