Cripping Village

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4. December 2026
Freitag
18:30 – 20:00
| LGBTQIA+ |

Cripping Village ist eine vierteilige Workshopreihe (mit der Möglichkeit zur Fortsetzung), die die Erfahrungen von GBTQ*-Männern in den Mittelpunkt stellt, die behindert, chronisch krank (körperlich und/oder psychisch) und/oder neurodivergent sind. Im Sinne gemeinschaftsbildender Ansätze bietet die Reihe Teilnehmenden die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen und in einem Raum der Verbindung ein Gefühl von Zugehörigkeit zu stärken.

* Infos zur Barrierefreiheit findest du weiter unten.

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Spezifikationen

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Beschreibung

Cripping Village – Disability Justice in queer-maskulinen Communities erträumen

Moderiert von Breandán Drewes

Cripping Village ist eine peer-geleitete Workshopreihe (4 Termine / Verlängerung möglich) für queere Männer*, die chronisch krank, behindert (körperlich und/oder psychisch), neurodivergent und/oder Nutzer*innen bzw. Survivor psychiatrischer/medizinischer Versorgung sind. Die Reihe schafft Raum, um gelebte Erfahrungen zu teilen, Verbindungen aufzubauen und Community-Wissen jenseits von medizinisierten oder pathologisierenden Erzählungen auszutauschen.

Queere Räume werden oft als inklusiv verstanden, berücksichtigen in der Praxis jedoch nicht immer unterschiedliche Zugangsbedarfe – insbesondere in Bezug auf Mobilität, Energieniveaus, sensorische Umgebungen und psychische Gesundheit. Gleichzeitig gelingt es vielen Versorgungsstrukturen weiterhin nicht, queeren Menschen zugängliche, bestärkende und nicht-pathologisierende Unterstützung zu bieten. Das kann dazu führen, dass Menschen isoliert sind und unterstützende Community-Care fehlt.

Cripping Village ist ein Raum, in dem Teilnehmende zusammenkommen können, um über gelebte Erfahrungen zu reflektieren, miteinander in Kontakt zu treten und gegenseitige Unterstützung und Care jenseits traditioneller biomedizinischer Verständnisse zu erproben.

Im Verlauf der Treffen können Themen wie Einsamkeit und Zugehörigkeit in queeren Communities; Erfahrungen mit Versorgungsstrukturen und Community-Organisationen; Politiken rund um psychische Gesundheit; (Un-)Zugänglichkeit von Räumen; Aufbau von Unterstützungsnetzwerken und Care-Webs; Mutual Aid in Krisenzeiten; sowie Intimität in ihren vielen Formen (Sexualität, Romantik und Freund*innenschaft) im Mittelpunkt stehen.

Breandán Drewes ist Sozialarbeiter, Sexualpädagoge und Aktivist für die Rechte von behinderten und queeren Menschen in Berlin. Er ist außerdem in der sogenannten Berliner Crip-Community (Selbstbezeichnung) aktiv engagiert. Er hat einen Bachelorabschluss in Sozialer Arbeit (ASH Berlin) und eine Weiterbildung als Sexualpädagoge bei BiKo Berlin absolviert.

Hinweise
Barrierefreiheit: Damit alle Interessierten die Möglichkeit haben, am Event teilzunehmen, sind wir bereit, besondere Bedürfnisse oder Anliegen zu berücksichtigen und gegebenenfalls nach unseren Möglichkeiten zu erfüllen. Es stehen eine barrierearme Toilette sowie eine mobile Rampe für den barrierearmen Zugang zu den Räumlichkeiten zur Verfügung. Außerdem sind im Raum verschiedene Typen von Sitzgelegenheiten (Holzstühle, gepolsterte Sessel) vorhanden.
Sprache: Diese Veranstaltung findet je nach Bedarf der Gruppe auf Deutsch und/oder Englisch statt. Gebärdensprachdolmetschung können wir derzeit leider nicht anbieten, da dies mit Kosten verbunden ist und kurzfristig schwer zu organisieren sein kann. Wenn Freiwillige und/oder Teilnehmende bei der Verdolmetschung unterstützen können, freuen wir uns über eine Nachricht an events@wearevillage.org, damit wir das koordinieren können.
Kosten: Kostenloses Event mit Anmeldung

** Diese Veranstaltung ist Teil unseres Programms ‘queere generationen‘, unterstützt von der Berliner Lotto Stifttung. Erfahre mehr über das Programm hier.