Exile Diary: Die Karten der Erinnerung zeichnen

25. May 2026
Montag
18:00-19:30
Kostenlos mit Anmeldung

| LGBTQIA+ |    Queere Migranten

Dieser Workshop lädt die Teilnehmenden dazu ein, ein „Exile Diary“ zu beginnen; eine visuelle Praxis des Erinnerns und Neuerzählens persönlicher Erfahrungen. Durch Zeichnung und einfache dokumentarische Methoden erkunden die Teilnehmenden ihre Erinnerungen, gestalten ein persönliches Notizbuch und entwickeln eine eigene visuelle Sprache mit Worten, Symbolen und Referenzen. Zudem reflektiert der Workshop, wie individuelle Geschichten mit größeren historischen und politischen Zusammenhängen verbunden sind.

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Spezifikationen

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Beschreibung

Exile Diary: Die Karten der Erinnerung zeichnen

mit Youde Belie Monga

Dieser Workshop lädt die Teilnehmenden dazu ein, ein „Exile Diary“ zu beginnen; eine visuelle und reflektierende Praxis des Erinnerns, Neuerzählens und Einschreibens persönlicher Erfahrungen. Er bietet einen geschützten Raum, um das Zusammenspiel von Erinnerung, Identität und Erzählen zu erkunden.

Gemeinsam nutzen wir Zeichnung und visuelle Übungen, um intime Erfahrungen zugänglich zu machen und auszudrücken, während wir einfache und zugängliche Wege entwickeln, sowohl prägende Momente als auch die Feinheiten des Alltags festzuhalten. Die Teilnehmenden gestalten ein kleines, persönliches Notizbuch, das über den Workshop hinaus weitergeführt werden kann; als fortlaufende Praxis oder um bedeutungsvolle Momente festzuhalten.

Youde studierte Philosophie in Paris; ihr haitianisches Erbe und ihr Aufwachsen in Frankreich prägen ihre visuelle Sprache. Ihre Praxis überführt persönliche Erinnerungen in partizipative Formen und ist in Gemeinschaft und politischen Überzeugungen verankert. In Kollaborationen, unter anderem mit dem Kollektiv Off Hybrid, entwickelt sie eine Praxis, die Kunst politisch macht, intime Narrative mit kollektiven Prozessen verbindet und Ko-Autor*innenschaft, Selbstausdruck sowie Offenheit für die Ungewissheiten des Erzählens fördert.

Queer Bridges: Verbindungen schaffen und Ressourcen für LGBTQIA+ Menschen mit Migrationserfahrung bereitstellen.

Queere Menschen mit Migrationserfahrung in Berlin sehen sich in ihrem täglichen Leben oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, die ihren Zugang zu unterstützenden Gemeinschaften und integrativen Umgebungen einschränken können.

Mit Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie Stiftung, haben wir das Programm Queer Bridges entwickelt, um diese Hürden zu überwinden. Wir bieten Ressourcen, Vernetzung und Unterstützung in einem einladenden Umfeld für queere Migrant*innen und Geflüchtete durch unser spezielles Programm. Unser Ziel ist es, ein Gefühl der Zugehörigkeit zur lokalen LGBTQIA+ Community zu fördern und damit eine reibungslose Integration sowie eine verbesserte Lebensqualität für queere Menschen mit Migrations- und/oder Fluchterfahrung zu ermöglichen.

✅ Unser Queer Bridges Programm wird sich stetig weiter entwickeln und wir freuen uns auch jederzeit von Euren Bedarfen zu hören. Bei Interesse könnt ihr uns eine E-Mail schicken, um über weitere Aktualisierungen informiert zu bleiben.

Hinweise
Teilnehmende: Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich als LGBTQIA+ identifizieren und Migrations- und/oder Fluchterfahrung erlebt haben. Wenn ihr diese Erfahrungen nicht teilt, aber dennoch an einer Teilnahme interessiert seid, meldet euch bitte zuerst bei uns, um zu klären, ob ein Platz frei ist. Wir bitten alle Teilnehmenden, den Schwerpunkt des Programms zu respektieren und dazu beizutragen, einen offenen, respektvollen Raum zu schaffen.
Anmeldung: Für dieses Event stehen begrenzte Plätze zur Verfügung. Eine Registrierung über unsere Website ist daher erforderlich.
Sprache: Englisch
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.