Beschreibung
Open writing circle
Gast : Hopper Rickard
Hopper präsentiert eine Alternative zu modernen Narrativen über den Wert und die Bedeutung von Emotionen sowie über Methoden, mit dem Selbst in Beziehung zu treten. Du wirst eingeladen, Stigmata rund um dein eigenes Erleben loszulassen und eine andere Perspektive zu nutzen, um Bedeutung und Wert jener Aspekte deiner Erfahrung zu betrachten, die du sonst gelernt hast zu verschweigen.
Konkret schreibst du einen Brief an dich selbst – aus der Ich-Perspektive eines anthropomorphisierten inneren Anteils, den du gelernt hast auszugrenzen oder abzuspalten. Das kann die Form von Poesie oder Prosa haben. Es können fünf Worte oder fünf Seiten sein. Die Form selbst kommt ohne Regeln oder Anforderungen. Kreativität ist ausdrücklich willkommen. Der Punkt ist, dem in dir eine Stimme zu geben, was zum Schweigen gebracht wurde.
Worte und Geschichten wohnen in uns allen und warten darauf, entdeckt zu werden.
- Unser monatlicher offener Schreibkreis lädt Menschen mit allen Erfahrungsstufen im Schreiben ein, ihre Kreativität und Fantasie zu erforschen.In jeder Sitzung wird eine der vielen außergewöhnlichen schreibenden, dichtenden oder künstlerisch tätigen Personen Berlins ein lebendiges und kollektives Lernerlebnis gestalten.
- Ob du dich für Fiktion, Memoiren, Sachbücher oder Poesie interessierst, dieser unterstützende Raum ermutigt dich, die Worte in deinem Inneren zu entdecken. Wir werden Techniken aus Schreibworkshops nutzen, um dein angeborenes Talent in einer kollaborativen Umgebung zu entfesseln, die einen dynamischen Austausch von Ideen und Einsichten ermöglicht.
- Dieser Workshop zielt darauf ab, einen bestärkenden, spielerischen und ermächtigenden Raum für queere Menschen zu schaffen, um ihre Identitäten zu erforschen, auszudrücken und zu feiern, sowie eine Plattform zu bieten, auf der die Geschichten der LGBTQIA+-Gemeinschaft geteilt, gehört und wertgeschätzt werden können.
Hopper Rickard (Virginia, 1983) ist schreibende_r Künstler_in, Musiker_in und spirituelle_r Coach mit Fokus auf Selbstermächtigung durch emotionale Ehrlichkeit. Die Philosophie der „Nacktheit vor dem Selbst“ lädt dazu ein, Scham durch Neugier zu ersetzen und der Komplexität des menschlichen Herzens zu begegnen – dort, wo echte Dekonstruktion beginnt. Aufgewachsen in einem konservativ-evangelikalen Umfeld in den USA, begann Hopper ein Studium mit dem Ziel, Geistliche*r zu werden, und geriet dabei in eine Sekte. Hopper konnte sie verlassen, weil Hopper sich weigerte, sich selbst zu belügen. Nach Isolation, Armut und Obdachlosigkeit baute Hopper das eigene Leben neu auf: von verbrannten Tagebüchern bis zur Position als VP in einem News- und Webtech-Unternehmen und einem Abschluss in Anarchistischer Archäologie. Heute lebt Hopper in Berlin und unterstützt andere dabei, Mut und Selbstwahrheit zu finden. Blog: www.formoracle.com
Hinweise
Level: Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Sprache: Während die Gruppe hauptsächlich auf Englisch durchgeführt wird, bist du herzlich eingeladen, in jeder Sprache zu schreiben, in der du dich wohlfühlst.
Kosten: Diese Veranstaltung ist kostenlos.
Wir laden außerdem alle Schreibenden ein, eine zukünftige Sitzung zu leiten – bitte kontaktiere uns für weitere Informationen.
** Diese Veranstaltung ist Teil unseres Programms ‘Gemeinsam statt einsam‘, unterstützt von der LADS.
Erfahre mehr über das Programm hier.




