instinct #20 Vernissage

2. April 2026

instinct #20
Radical Empathy
*Queer Perspectives on Conflict, Resilience & Connection

Gruppenausstellung
2.–12. April 2026

| LGBTQAI+ |

Eröffnung am 02. April um 18:00 Uhr
Geöffnet Freitag, Samstag, Sonntag – 14:00 bis 18:00
Detailliertes Programm: www.instinct.berlin

Spezifikationen

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Nicht vorrätig

Beschreibung

instinct #20 | Radical Empathy *Queer Perspectives on Conflict, Resilience, and Connection

Group exhibition

Radical Empathy *Queere Perspektiven auf Konflikt, Resilienz & Verbundenheit ist instinct #20 und vereint queere Künstler:innen und Kollektive, um zu untersuchen, wie wir Konflikte anders leben können – durch Praktiken der Fürsorge, Resilienz und Verbindung.

Konflikt ist Teil unseres Lebens. Wie können wir Konflikte anders leben? Radical Empathy geht von der Erkenntnis aus, dass Empathie nicht weich, neutral oder selbstverständlich ist. Sie wird erlernt, geübt und riskiert. Die Ausstellung versteht queere künstlerische Praktiken als Orte radikaler Empathie – nicht als passives emotionales Sich-Identifizieren, sondern als relationale und transformative Auseinandersetzung mit Differenz.

Ausgehend von queerer Geschichte, progressiven Ethiken der Fürsorge und zeitgenössischen Kunstpraktiken untersucht die Ausstellung, wie queere Kunst Bedingungen für Empathie schafft, die sich Assimilation widersetzen, heteronormative Perspektiven herausfordern und gelebte Erfahrung als eine zentrale Form von Wissen sichtbar machen. Queere Künstler:innen und Kollektive arbeiten häufig aus Positionen historischer Ausgrenzung heraus und nutzen Kunst als Mittel zum Überleben, für Verbundenheit und zum Aufbau von Welten. In diesem Kontext geht Radical Empathy über die Vorstellung hinaus, lediglich „mitzufühlen“; es betont die Bereitschaft, offen zu bleiben für Unbehagen, für Andersheit und für die Möglichkeit, sich durch Begegnung verändern zu lassen.

instinct #20
__ geöffnet 02.–12. April

__ Künstler:innen
Matthias Bade
Josch Hoenes & Tomka Weiß
Heami Lee
Paul Harfleet
Owa Mesa
Dylan Mitro
Monika Popiel & Paweł Świerczek
Lars Reimers
Tejal Shah
Andrey Shental

__ Performance
Ahmed El Gendy
Dumama

__ Gäste (workshops / panel)
Joshua Amissah
Antke Engel
Jan Großer
Lo Höckner
Mati Klitgard

__ Film
Prinz in Hölleland (1993) von Michael Stock

__ Kooperation
Schwules Museum Berlin
Salzgeber Verleih

__ Kuratorisches Team
Eric LeRouge
in Zusammenarbeit mit
Neo Seefried & Kristijan Radakovic

* Die Ausstellung instinct#20 Radical Empathy versteht sich als künstlerische Reflexion zweier we are village Projekte: Conflict and Resilience und Queer Connect. Indem diese früheren Initiativen miteinander in Dialog gebracht werden, nimmt instinct#20 Radical Empathy ihre Ideen, Prozesse und Kontexte erneut auf und überführt sie in einen neuen kuratorischen Rahmen, der zu einer erneuten Interpretation einlädt.

Detailliertes Programm

__ Donnerstag 2/04

Eröffnung 18:00–22:00
Performance von Dumama – 18:00

__ Samstag 4/04 – 17:00

Performance von Ahmed El Gendy

__ Sonntag 5/04 – 16:00–17:00

Kuratorische Führung (EN) mit Eric LeRouge & Kristijan Radakovic

__ Montag 6/04 – 14:00–18:00

instinct meets stretch festival (Privatveranstaltung)

__ Freitag 10/04 – 19:00–21:00

Paneldiskussion Between Care and Confrontation

Moderation: Neo Seefried
Gäste: Joshua Amissah, Antke Engel, Jan Großer, Mati Klitgard, Eric LeRouge

__ Samstag 11/04 – 16:00–18:00

Workshop mit Lo Höckner
Beyond Overwhelm – Somatic tools for shifting from individual struggle to a collective one

__ Sonntag 12/04 – 15:00–16:00

Kuratorische Führung (DE) mit Eric LeRouge & Neo Seefried

__ Sonntag 12/04 – 17:00–20:00

Screening Prinz in Hölleland (1993) von Michael Stock

Mit dem Regisseur anwesend, anschließend Q&A.

°° alle Veranstaltungen sind kostenlos

Über Instinct
Instinct.berlin ist eine Kunstorganisation, die zweimal jährlich Ausstellungen mit queeren Künstler:innen im Village, einem Community Center für queere Menschen in Berlin, präsentiert. Diese Ausstellungen, zusammen mit Performances und Gesprächen, fördern die Interaktion zwischen Künstler:innen und der lokalen Community.

Das Residenzprogramm ermöglicht es den Künstler:innen, sich intensiv mit der lebendigen Atmosphäre des Village auseinanderzusetzen und eine Brücke zwischen ihrer Arbeit und der breiteren queeren Community zu schlagen. Diese Zusammenarbeit bereichert den kulturellen Dialog und unterstützt die Entwicklung queerer Kunstprojekte, was sowohl den Künstlerinnen als auch der Gemeinschaft insgesamt zugutekommt.

Das Event ist Teil unseres Projekts Art Bridge Berlin, das die Einbeziehung von queeren Künstlern mit Flüchtlings- oder Migrationserfahrung unterstützt.

Schau auf www.instinct.berlin vorbei, um die Künstler, Programmdetails und Öffnungszeiten zu finden.