Film Night – Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt

31. March 2026
Dienstags (einmal im Monat)
20:00 – 22:30
Eintritt frei

| LGBTQIA+ |

Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt.

Regie: Rosa von Praunheim

1971 – 84 min

In Deutsch mit englischen Untertiteln

Gast: Wieland Speck

Zu Ehren des verstorbenen, ikonischen Filmregisseurs, Autors und Aktivisten Rosa von Praunheim laden wir – in Zusammenarbeit mit unserem besonderen Gast, dem Filmregisseur und ehemaligen Leiter der Panorama-Sektion der Berlinale, Wieland Speck – zu einem besonderen Abend ein, an dem wir Rosa von Praunheims bahnbrechenden Beitrag zum queeren Kino zeigen: „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“.

Beschreibung

Village Film Night - Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt

Gast: Marcelo Alves

Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt.

Regie: Rosa von Praunheim

1971 – 84 min

In Deutsch mit englischen Untertiteln

Gast: Wieland Speck

Zu Ehren des verstorbenen, ikonischen Filmregisseurs, Autors und Aktivisten Rosa von Praunheim laden wir – in Zusammenarbeit mit unserem besonderen Gast, dem Filmregisseur und ehemaligen Leiter der Panorama-Sektion der Berlinale, Wieland Speck – zu einem besonderen Abend ein, an dem wir Rosa von Praunheims bahnbrechenden Beitrag zum queeren Kino zeigen: „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“.

Der Film gilt als wegweisendes Werk – nicht nur aufgrund seiner politischen Botschaft, sondern auch wegen seiner schonungslosen Kritik an der „homosexuellen“ Reaktion auf gesellschaftliche Unterdrückung.

Erstmals 1971 veröffentlicht, erzählt der Film die Geschichte eines jungen schwulen Mannes, der nach Berlin zieht, um Liebe und Freiheit zu finden. Was zunächst wie eine spielerische Erzählung beginnt, entwickelt sich rasch zu einer scharfen und furchtlosen Kritik – nicht nur an den Vorurteilen und der Heuchelei der Gesellschaft, sondern auch an der Oberflächlichkeit und mangelnden Solidarität innerhalb der eigenen Community. Mit seinem direkten, dokumentarischen Stil und seiner politischen Dringlichkeit wurde der Film zu einem der einflussreichsten queeren Werke seiner Zeit. Er löste öffentliche Debatten aus und inspirierte eine neue Welle von Aktivismus.

Über die Filmnacht am Village
Die monatliche Filmnacht von we are village hat sich zu einem Muss für Cineasten entwickelt, die eine Auswahl an beliebten Klassikern genießen wollen. Das Programm umfasst eine breite Erkundung queerer und nicht-normativer Perspektiven in verschiedenen Genres und künstlerischen Stilen, die über LGBTQIA+Themen hinausgehen. Nach jeder Vorführung werden die Gäste zum Verweilen und zur Teilnahme an entspannten Gruppendiskussionen über die Filme und damit verbundene Themen eingeladen.

Nachdem Marcelo 20 Jahre lang in New York gelebt hat, ist er nach Berlin gezogen, um in Babelsberg Produktionsdesign zu studieren und jetzt in diesem Bereich zu arbeiten. Er betrachtet sein Leben als queerer POC der dritten Generation und engagiert sich in Community-Organisationen wie GMHC, Friends in Deed, der Berliner AIDS Hilfe und dem Berliner Chem-Sex Netzwerk. Seit dem ersten Stretch hat er sich bei Village.Berlin engagiert. Heute ist er Teil einer Anti-Rassismus- und Inklusionsinitiative und kann seine Leidenschaft teilen, indem er die monatliche Filmnacht mit organisiert.

Hinweise:
Sprache: Englisch/Deustch
Kosten: kostenlos mit Anmeldung

** Diese Veranstaltung ist Teil unseres Programms ‚Gemeinsam statt einsam‚, unterstützt von der LADS.
Erfahre mehr über das Programm hier.