Instinct #20 | Film screening

12. April 2026
Sonntag
17:00 – 20:00
kostenlos mit Anmeldung

| LGBTQIA+ |

Prinz in Hölleland
Regie: Michael Stock
1993 – 90 Min.
Deutsch mit englischen Untertiteln

Kurz nach der Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland erzählt der Film vom Zerbrechen der Beziehung zwischen Jockel, einem politischen Aktivisten, und Stefan, einem heroinabhängigen Junkie, sowie von ihrer Verstrickung mit Micha, einem bisexuellen Mann.Eine zweite Handlungslinie folgt Sascha, Michas jungem Sohn, der in einer heruntergekommenen Welt aus Drogen und Armut aufwächst. Sascha fühlt sich von dem unheimlichen, exhibitionistischen Puppenspieler Firlefanz angezogen, dessen groteske Puppen ein schwules Märchen aufführen – als Spiegel der Beziehung zwischen Stefan und Jockel. Im Zentrum des Zerfalls steht der Dealer Ingolf, der die Figuren nicht mit Puppendrähten, sondern mit Heroin „an den Fäden“ hält.

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Beschreibung

Instinct #20 | Prinz in Hölleland

Instinct #20: Radical Empathy

Prinz in Hölleland
Regie: Michael Stock
1993 – 90 Min.
Deutsch mit englischen Untertiteln

KKuratorischer Hinweis
Im Rahmen von Instinct #20: Radical Empathy präsentieren wir Prinz in Hölleland – einen Film, der keine Distanz zulässt: Er blickt unmittelbar auf Abhängigkeit, Intimität und Zerfall und fragt, was es heißt, hinzusehen, ohne zu urteilen. Der Film wurde in die Berlinale‑Retrospektive „Lost in the 90s“ (2026) aufgenommen. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Q&A mit Regisseur Michael Stock statt.

Synopsis
Kurz nach der Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland erzählt der Film vom Zerbrechen der Beziehung zwischen Jockel, einem politischen Aktivisten, und Stefan, einem heroinabhängigen Junkie, sowie von ihrer Verstrickung mit Micha, einem bisexuellen Mann. Eine zweite Handlungslinie folgt Sascha, Michas jungem Sohn, der in einer heruntergekommenen Welt aus Drogen und Armut aufwächst. Sascha fühlt sich von dem unheimlichen, exhibitionistischen Puppenspieler Firlefanz angezogen, dessen groteske Puppen ein schwules Märchen aufführen – als Spiegel der Beziehung zwischen Stefan und Jockel. Im Zentrum des Zerfalls steht der Dealer Ingolf, der die Figuren nicht mit Puppendrähten, sondern mit Heroin „an den Fäden“ hält.